Meine Masterarbeit – Interviewpartner gesucht

Ich suche SIE! 

Ich schreibe gegenwärtig meine Masterarbeit. Thema der Arbeit sind die Besonderheiten der mobilen Entwicklung gegenüber nicht-mobilen Entwicklungsprojekten und deren Auswirkungen auf ein mobiles Prozessmodell.

Für diese Arbeit suche ich App-Entwicklerinnen und App-Entwickler, die Spaß daran haben, mein Forschungsprojekt durch ein Interview zu unterstützen. Meine Fragen beziehen sich  darauf, wie die Praxis mit den Herausforderungen mobiler Entwicklungsprojekte umgeht. 

Um was geht es genau? 

Ausgehend von der theoretischen Vorstudie sind zahlreiche Fragen offen geblieben. Zwei Beispiele verdeutlichen dies: 

  1. Es gibt umfangreiche Abhandlungen darüber, welches Entwicklungsparadigma wann gewählt wird: nativ, wenn auf Sensoren zugegriffen wird, WebApp unter anderen Voraussetzungen, hybrid unter ganz anderen Voraussetzungen. Die Frage ist nun: gibt es so etwas wie eine Standard-Lösung („Wir nehmen standardmäßig XXX, weil wir damit bis dahin immer gut gefahren sind“)? Wann im Entwicklungsprozess wird die Entscheidung getroffen, welches Paradigma bevorzugt wird? Wird diese Entscheidung erfahrungsgemäß irgendwann kassiert?
  2. Die Literatur beschreibt ausführlich die Notwendigkeit, Daten zu schützen (sowohl die data in rest als auch die data in transit). Doch wie ist die Realität? Wie viel Aufwand wird in Datensicherheit investiert? An welchen Stellen im Entwicklungsprozess und wie oft wird das Thema Datensicherheit beleuchtet? Wird die Datensicherheit getestet, und wenn ja, wie? 

Ich habe einige Fragen, die ich Ihnen in dem Interview stellen möchte. 

Wie stelle ich mir das Interview vor? 

Da ich die Interviews in Papierform bringen, transkribieren, muss, möchte ich das Interview gern auf Tonband aufnehmen. Idealerweise unterhalten wir uns über Skype, weil sich da der Ton (und nur der Ton wird aufgenommen!) ohne Qualitätsverlust aufzeichnen lässt. Die Tonbandaufnahme wird lediglich für die Transkription verwendet. Falls der Betreuer meiner Arbeit die korrekte Transkription überprüfen möchte, stelle ich ihm das Tonband zur Verfügung. Ansonsten liegt die Aufzeichnung verschlüsselt auf meinem Server und wird niemals mehr angehört. Mit Abschluss der Arbeit werde ich die Aufzeichnung löschen. Ist das für Sie in Ordnung? 

Das Transkript wird vollständig anonmisiert sein. Sämtliche Informationen, die Rückschlüsse auf Sie zulassen werden gelöscht. Klartext: niemand wird jemals erfahren, welcher meiner Interviewpartner was gesagt hat. Das Transkript werde ich Ihnen zum Lesen geben, und Sie bitten, mir zu erlauben, es zu verwenden. Erst danach werde ich es in meine Mastearbeit einfügen und in die weitere Analyse einbeziehen.

Wie wird transkribiert? 

Das Interview dient ausschließlich dazu, Informationen zu bekommen. Die Interaktionen – lachen, nicken, spaßige Zwischenbemerkung – müssen in diesem Zusammenhang nicht für die Ewigkeit festgehalten werden. Ich werde also unser Interview so zu Papier bringen, wie Sie es vielleicht von Interviews in den Zeitschriften kennen: keine Interaktion, keine Umgangssprache, kein „Ähhh“ usw. Diesen journalistischen Stil wird auch das Transkript unseres Interviews haben. Das bedeutet für mich, dass ich beim Transkribieren keine Informationen unter den Tisch fallen lassen darf – weder bewusst noch unbewusst. Ich orientiere mich bei dieser Arbeit an der Einführung „Grundlagen der Transkription: Eine praktische Einführung“ von Susanne Fuß und Ute Karbach, ISBN 978-3825241858 (2014). 

Es ist eine Zeitfrage

Ja, das ist leider wirklich ein Problem. Ich kann mir vorstellen, dass Sie mit Ihren Aufträgen sehr beschäftigt sind. Gerade wenn Sie Freelancer sind oder ein Start-up-Unternehmen gegründet haben, haben Sie extrem wenig Zeit. Das Bewusstsein ist da! Ich bitte Sie dennoch, mir etwa anderthalb Stunden Zeit zu schenken – das ist die geschätzte maximale Dauer des Interviews. Danke dafür!

Was haben Sie davon? 

Erstmal haben Sie mir bei meiner Masterarbeit unglaublich geholfen. Ihre Praxiserfahrung bringt im Zweifel die gesamte Entwicklergemeinschaft weiter. Ich lasse ihnen auf Wunsch gern die Tonbandaufzeichnung unseres Interviews sowie – nach Abschluss der Arbeit – ein Word-Dokument des Transkriptes zukommen. Sie können es vielleicht für eigene Zwecke verwenden.

Wie geht es weiter? 

In der Arbeit verwende ich einen sehr nüchternen wissenschaftlichen Schreibstil. Diesen Schreibstil mag keiner lesen, und auch ich fühle mich darin eher unwohl. Ich werde ab Januar 2019 den Text ohne Informationsverlust  neu formulieren, so dass ein Praktiker ihn mit Gewinn und gerne liest. Ich schätze, dass meine Nacharbeit im März 2019 beendet sein wird. Dann wird der neu formulierte Text im Springer-Verlag als Praktikerbuch herausgeben. In diesem Rahmen werde ich, wenn ich darf, Ihnen als Interviewpartner namentlich danken. Und als Interviewpartner werde ich Ihnen sicher auch ein Rezensionsexemplar zukommen lassen können.  


Nachtrag 26. Juni 2018

Die Interviews für die Masterarbeit sind nun fertig. Gegenwärtig transkribiere ich die Interviews und werde sie im Juli auswerten.  Ich bedanke mich bei allen Interviewpartnern, die mir alle so geduldig und freundlich „Rede und Antwort“ standen. Ich habe mich auch sehr darüber gefreut, dass alle Interviewpartner auf meine enge Zeitgestaltung (Elternzeit, Beruf und Studium parallel) Rücksicht genommen haben und mir viele Schritte entgegen gekommen sind. Ich habe mich über dieses Entgegenkommen umso mehr gefreut, als alle Gesprächspartner selbst einen engen Zeitplan haben. 

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